Archiv des Autors: maxbryan

\\\ Höre niemals auf zu kämpfen ///

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+++ Gesamtschau 2010 – 2017 +++

Irgendwer hat mal gesagt: „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren“ und auch wenn die Mehrzahl Derer, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, kaum oder gar nicht (mehr) für sich selbst kämpfen können, bleibt es dennoch ein Mut machender Moment für alle Diejenigen, die sich im Kampf um die Unterbringung von Obdachlosen tagtäglich engagieren – wie auch aktuell und dieser Tage so geschehen.

So demonstrierten erst neulich die Mitarbeiter der Hamburger Obdachlosenhilfen im Rahmen eines Aktionsbündnisses gegen die Hamburger Wohnungsnot für eine bessere Wohnungspolitik des Hamburger Senats. Das Bündnis forderte unter anderem mehr preiswerte Wohnungen für benachteiligte Menschen und mehr akzeptable Unterkünfte für die vorübergehende Unterbringung obdachloser Menschen und siehe da, nach Protest und Klage tut sich endlich etwas. Die Stadt bringt 245 Obdachlose in Wohnungen unter. Eine feine Sache, obschon Frage nahe liegt, was aus den übrigen Nutzern des Hamburger Winternotprogramms wurde. Das grundlegende Dilemma im Umgang mit osteuropäischen Gastarbeitern scheint damit nicht gelöst zu sein.

Stadt berühmt sich

Der Sozialbehörde zu Folge konnten insgesamt 245 Obdachlose aus dem Winternotprogramm in eine Folgeunterkunft vermittelt werden. 162 Obdachlose wurden direkt aus den beiden städtischen Standorten in reguläre Wohnunterkünfte vermittelt. Weitere 83 Obdachlose werden zunächst im Pik As untergebracht und ziehen in eine Wohnunterkunft um, sobald dort ein Platz frei ist. Insgesamt konnten damit 245 Obdachlose erfolgreich beraten werden, das Leben auf der Straße hinter sich zu lassen.

Was aus den übrigen rund 600 Personen wurde, verschweigt die Stadt. Zahlen dazu lägen „aktuell noch nicht vor“ und seien frühestens für Mitte April zu erwarten, dann wenn die Ergebnisse aller Beratungsgespräche „ausgewertet“ seien – so Marcel Schweitzer, Sprecher der Sozialbehörde auf Nachfrage hin.

Frage war: Ob die übrigen zirka 600 Personen aus dem Hamburger Winternotprogramm alles Menschen ohne Leistungsanspruch seien und ob es Zahlen darüber gäbe, wie viele der verbleibenden rund 600 Personen keinen Leistungs- und Unterbringungsanspruch hatten und für eine Vermittlung in Wohnunterkünfte ausschieden. Antwort der Pressestelle: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen uns die kompletten Zahlen nicht vor“ und vertröstet mich auf Mitte April.

Wohnungssuche bleibt schwierig

Wie schwierig es ist, in Hamburg eine Wohnung zu finden habe ich 2010 selbst erlebt. Ich selbst bin all diese Wege schon gegangen und scheiterte schon damals an der Ignoranz derer, die eigentlich eingesetzt waren das Elend zu beenden – die Leute unterzubringen – bedingungslos – wenn möglich – aber das bleibt selbst heute noch ein Traum – denn bedingungslos passiert in Hamburg gar nichts.

So versuchte ich meinen Freund Klaus letzten Winter bedingungslos in einem privat voll finanzierten Wohncontainer unterzubringen und musste feststellen, dass private Bürgerinitiativen dieser Couleur nicht wirklich gern gesehen sind. Vielleicht auch weil sie das Geschäft einer gewissen Armutsindustrie zerstören, denn auch mit der Unterbringung von Obdachlosen in Zimmern oder Wohncontainern wird (für gewöhnlich) auch Geld verdient.

Das wollten wir für unseren Fall (Klaus) ändern und versuchten einen Hamburger Obdachlosen ausnahmsweise unabhängig und autark vom staatlich geförderten (Zwangs)-System unterbringen. Was ich dabei erlebte und wie es überhaupt dazu kam, dass ich Klaus helfen wollte, zeigt der nun folgende Bericht.

Gesamtschau 2010 – 2017

Meine erste Begegnung mit Klaus werde ich nie vergessen. Ich stand auf der Rolltreppe und jemand hinter mir fragte: „Haben wir die selben Wege?“ Ich drehte mich um und sah den Mann an. Mit der Frage meinte er natürlich nicht, ob wir tatsächlich den gleichen Weg hatten. Sondern, ob wir dasselbe Schicksal teilen. Denn: Wir waren beide obdachlos.

Klaus’ einfühlsame und weise Art hat mich sofort beeindruckt. Wir haben uns viel über unser Leben ausgetauscht und es entstand eine Art Straßen-Freundschaft. Er war mein Leidensgenosse und Weggefährte.

Damals – 2010 – war ich selbst noch betroffen und lebte wie Klaus auf der Straße. Keine leichte Aufgabe in Hamburg eine Wohnung zu finden. Ich lief von Wohnungsbesichtigung zu Wohnungsbesichtigung. Ohne Erfolg. Ich wurde mit Sätzen wie “Wir rufen Sie an, wenn es für Sie geklappt hat” vertröstet. Doch dieser Anruf kam nie und so lebte ich auf der Straße – wie viele Andere auch.

Viele Stellen sind bemüht zu helfen, doch wenn es konkret wird, finden sie viele Gründe, warum sie doch nicht helfen können. Meist bleiben dann nur die Notunterkünfte der Stadt und dort lebt man auf sehr engen Raum mit fremden Menschen zusammen und die Furcht vor Übergriffen ist groß. Es gibt Schlägereien und auch Sachen werden geklaut.

Das war nichts für mich und so suchte ich mir eine „Platte“ – also ein Schlafplatz im Freien, wie wir Obdachlosen das nennen. Erst schlief ich im Schanzenviertel, doch dann kamen die Maikrawalle und ich wurde vertrieben, musste mir was Neues suchen. Ich bekam dann einen Tipp, es im Hafen zu versuchen und fand dann diese Sitzbank, die lange Zeit mein Zuhause wurde.

Mit dem Fahrrad Richtung Süden

Hier weiterlesenhttps://www.myheimat.de/hamburg/politik/hoere-niemals-auf-zu-kaempfen-gesamtschau-2010-2017-d2808763.html

Und hier: https://www.facebook.com/notes/max-bryan/h%C3%B6re-niemals-auf-zu-k%C3%A4mpfen-gesamtschau-2010-2017/1580878881930021/

 

St. Pauli Hafenstrasse

Treffen mit Hamburg Wasser am 15. Februar. Hier an einem alternativen Standort – 100 Meter von Strand Pauli entfernt und nur falls die LIG nicht zugesagt hätte. Das tat sie am Ende aber doch.

–> https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose

Der Container bei Strand Pauli steht nun bis Ende April und auch für danach haben wir schon eine Lösung parat. Klaus wird was EIGENES bekommen, etwas, dass ihm für immer auch gehört. Was das sein wird – erfahrt Ihr wie immer zuerst im Blog.

Für den Moment freuen wir uns über das Erreichte und die Symbolkraft darin.

Denn würde jede Hamburger Firma auch nur einen einzigen Wohncontainer bei sich aufstellen, gäbe es viel weniger Obdachlose auf den Straßen dieser Stadt. Das noch als Anregung für Künftiges …

Danke an Alle, die mit dabei waren und diesen Standort ermöglicht haben.

Danke Hamburg-Wasser, Strand Pauli, LIG und Bezirksamt (y)

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_Wasser

Und Danke allen Freunden und Unterstützern

Geschafft!!! Der Container steht!

Es ist vollbracht!!! Danke Hamburg-Wasser – Danke Strand-Pauli – Danke Bezirksamt und LIG – nach Monaten der Suche sind wir gestrandet – direkt vor „Strand Pauli“ – einer Szene-Bar am Hafen – nahe der Hamburger Landungsbrücken. Letzte Woche endete dort unsere Suche nach einem Stellplatz für Klaus seinen Wohncontainer – und diese Woche kamen die letzten Utensilien für den Sanitärbereich noch hinzu. Die Containeranlage ist nun komplett und bezugsfertig.

22. Februar – Der Tag des Glücks

Bis zuletzt stand noch eine Unterschrift aus – die auf dem Untermietvertrag zwischen Hamburg Wasser und uns – der kleinen Bürgerinitiative – die es fertig brachte entgegen aller Widerstände doch noch einen Container für einen Hamburger Obdachlosen aufzustellen. Unfassbar, wie lange es gedauert hat und wem ich alles anschreiben musste, um ein Fleckchen Erde für Klaus (61) zu bekommen – ein langes Protokoll – inzwischen 1000 Seiten stark – ein wahres „Who is Who der Absagen“ – eigentlich ein Buch wert – so vieles, dass ich noch sagen möchte – für die Hoffnung auch der Anderen.

Hier bitte lesen –> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/happy-end-f%C3%BCr-klaus-das-who-is-who-der-absagen/1570708626280380

Und hier schauen:
https://www.youtube.com/watch?v=3siXHhLg68o&index=2&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg

– Rückschau –

Es ist der 30. Januar – als ich die Leute von Hamburg Wasser das erste Mal traf – zu einer ersten Vorbesprechung und einer Begehung vor Ort. Die Chemie zwischen uns und der kleinen zierlichen Dame von HSE stimmte sofort. Ich spürte gleich, dass ihr die Sache persönlich sehr am Herzen liegt und sie selbstlos und aus tiefstem Herzen helfen möchte. Zusammen mit einem Techniker der HSE schauten wir dann – wo genau der Container stehen könne.

Unser großes Glück: Hamburg Wasser hat den Parkplatz vor Strand Pauli für Baustellen-Zwecke gemietet und Felix – der Geschäftsführer von Strand Pauli gab mir den Tipp – ich solle „HSE“ doch mal anfragen – ob sie die Fläche für Klaus seinen Container zur Verfügung stellen wollen und genau das habe ich dann auch getan und bekam direkt auch eine Zusage von HSE. Das erste Mal – nach Wochen und Monaten – dass Jemand spontan „Ja“ sagte und selbst auch voll und ganz dahinter stand und sich für Klaus und seinen Container mit einsetzte.

Lediglich der Chef von Hamburg Wasser müsse noch zustimmen, aber das sei reine Formsache und der Wille zum Helfen bestünde so oder so.

Ich war so was von glücklich, befreit und total happy, ENDLICH einen Menschen mir Herz für Klaus gefunden zu haben und ist es Zufall, dass es die selbe Firma ist, die mir schon einmal so sehr geholfen hat?

Schicksal oder Bestimmung?

Einige hier wissen, dass ich selbst mal betroffen war. Damals – 2010 – als ich die Wohnung verlor. Gekündigt wegen Eigenbedarf landete auch ich auf der Straße und irrte dann 18 Monate umher auf der Suche einer neuen Wohnung und in dieser Zeit stellte sich mindestens einmal am Tag die Frage, wo man denn Zähne putzt – das nämlich wollte ich trotz der prekären Lage nicht aufgeben und so suchte ich nach Stellen, wo ich diesem Grundbedürfnis nachgehen konnte.

Meist ging ich zur Bahnhofsmission, doch nicht jeder dort sah es gerne, wenn man auf dem Klo der Selbigen seine Abendtoilette erledigt und so musste ich hin und wieder auch mal ausweichen auf andere Stellen und es gibt da in den Sommermonaten eine Trinkwassersäule von Hamburg Wasser – knapp vor den Landungsbrücken, meine letzte Station am Abend – wie oft habe ich dort gestanden und vor den neugierigen Blicken der Theaterbesucher („König der Löwen“ am Ufer gegenüber) meine Zähne geputzt.

Ich erinnere genau – die lauen Sommer-Nächte – ein Gitarrenspieler älteren Jahrgangs verdiente sich am Eingang zur Brücken sein Brot und spielte auf Wunsch auch meine Lieblingsmusik – die Atmosphäre vor dem Schlafen gehen war einzigartig und ein Stück weit auch romantisch. Obschon man mit Ausspülen der Zahnpasta daran erinnert wurde an die unhaltbare Situation keine Wohnung zu haben. Ich blieb dennoch zuversichtlich, auch weil ich damals schon gefilmt habe, eine Aufgabe darin sah, die Dinge zu konservieren – für die Hoffnung auch der Anderen und Klaus war damals schon ein treuer Freund und Begleiter.

Was ich damit sagen will – ist es Zufall – dass ausgerechnet die Menschen, die mir mit dem Zähne putzen damals schon wichtige Hilfe boten – auch heute die Situation retten und nach Wochen – und monatelanger Suche einen Stellplatz für Klaus seinen Wohncontainer anbieten? Ich hatte nie zuvor Kontakt zu HSE oder einen der Leute von dort. Es war Zufall, dass Strand Pauli mir diese Empfehlung gab und zufällig auch ein Parkplatz dort frei war und HSE dann auch noch mitzog – nicht ablehnte – so wie hunderte andere Kandidaten zuvor – vor allem Kirchen – von denen ich glaubte, dass sie ZUERST helfen.

https://www.youtube.com/watch?v=cawLomDRg78&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg (Rückschau & Ausblick)

Paradox?

Eine Firma mit 2000 Mitarbeitern tut das, was die Kirchen im Fall Klaus nicht taten und genau da schließt sich der Kreis – zwischen allem was war und was ist. Es ist nämlich durchaus ein Symbol – wenn eine Firma – von der man es zunächst nicht erwarten würde (weil kommerzielle Interessen) – dann dennoch so selbstlos einem Obdachlosen hilft, das ist durchaus bemerkenswert und sollte unbedingt Schule machen. Firmen wie Hamburg Wasser gibt es viele in Hamburg und wenn jede dieser Firmen auch nur EINEN WOHNCONTAINER bei sich aufstellt, gäbe es viel weniger Obdachlose auf Hamburgs Straßen – besonders im Winter.

Plot wie aus dem Leben

Ein Drehbuchschreiber hätte es sich kaum anders ausdenken können. Die Freude ist groß und dann kommt der Dämpfer – ein Up & Down der Gefühle – so geschehen am 8.2. – als mein Kontakt bei Hamburg Wasser mir schriftlich mitteilte – Zitat:

„Wir dürfen Ihnen den angefragten Standplatz auf der Parkplatzfläche

Hafenstraße“ (…) nun doch „nicht zur Verfügung stellen“ und „wir bedauern sehr, dass wir Sie nicht unterstützen können“ – diese Mail traf mich wie ein Schlag – nach all der Euphorie und dem Glück darüber, endlich fündig geworden zu sein, kam nun doch noch die Absage? Ich war zu tiefst bestürzt und am Boden zerstört. Das war der Moment, als ich ernsthaft an Aufgeben dachte, eben weil es mein allerletzter Kontakt war, der noch irgendwas hätte bringen können und nun doch wieder vergebens?

Hamburg Wasser durfte erst nicht

Zur Erklärung: Hamburg Wasser wollte es zwar machen – aber auch Hamburg Wasser ist nur Pächter der Fläche dort und wenn der Eigentümer des Grundstücks „Nein“ sagt, kann auch Hamburg Wasser nichts machen und genau das war passiert. Die „LIG“ – der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen – hatte der Anfrage von Hamburg Wasser eine Absage erteilt. Ein Wohncontainer solle dort nicht stehen und würde – im Fall der nicht genehmigten Zuwiderhandlung sogar die fristlose Kündigung des Pachtvertrages zu Folge haben und klar, dass Hamburg Wasser das nicht riskieren wollte – auch nicht für Klaus. Ich telefonierte dann mit HSE – die nette Dame – die sich selbst so sehr dafür eingesetzt hatte – war genauso enttäuscht wie ich auch und so beschloss ich einen Brief zu schreiben – in dem Fall an den Eigentümer der Fläche – an die LIG in Hamburg.

— Auszug Original Schreiben vom 8. Februar —-

Betr.: Anfrage zur Aufstellung eines privat voll finanzierten Containers auf dem Pacht-Gelände von Hamburg Wasser / Baustelle Strand Pauli / Hafenstrasse – Unser Telefonat vom 8.2.

Sehr geehrter Herr T***, sehr geehrter Herr G****, sehr verehrte Damen und Herren,

im Anhang finden Sie die bisherige Korrespondenz mit Hamburg Wasser. Es geht um die Aufstellung eines Wohncontainers auf dem Parkplatz links neben dem weißen Zelt vor dem Eingang des P*** Gebäudes in der Hafenstrasse (Strand Pauli). Screenshot siehe Anhang.

Laut Auskunft von Kristina V*** – Referentin Grundstücke und Justitiariat J22 von Hamburg Wasser – hat Hamburg Wasser das Areal bis Ende April von der LIG gepachtet und Hamburg Wasser würde unser Projekt auch gerne unterstützen und den Wohncontainer auf dem von Hamburg Wasser gepachteten Gelände aufstellen und die Frage ist, ob der Eigentümer des Grundstücks – die LIG ihre Zustimmung zur Aufstellung des Containers erteilt. Könnten Sie dies bitte in Erfahrung bringen und der LIG diese E-Mail bitte weiterleiten?

Wir sind eine kleine Bürgerinitiative zur Unterstützung von Hamburger Obdachlosen. Aktuell unterstützen wir den Obdachlosen Klaus Walter (61), für den wir Spenden gesammelt haben. Von dem Geld wollen wir einen Container für ihn aufstellen und haben diese bereits auch schon geordert. Was fehlt, ist ein Stellplatz, wo der Container bis Ende April stehen darf. Wäre das bei Ihnen möglich?

„Bitte versuchen Sie das!“

Klaus ist 61 und kann nicht mehr so gut gehen. Wir wollen ihm einen Ganztages-Aufenthalt mit Betreuung in unserem privat finanzierten Container ermöglichen und bitten um Kooperation hinsichtlich eines Stellplatzes auf dem angefragten Gelände.

Es ist soweit auch die einzige Möglichkeit um überhaupt noch fündig zu werden. So viele Absagen, wir wir in den letzten Wochen schon bekommen haben – kein Platz oder wir dürfen nicht – hieß es dann jeweils und ich war überglücklich, dann doch noch und ENDLICH Jemanden gefunden zu haben, der „Ein Herz für Klaus“ hat und die den Container bei sich aufstellen wollen. Hamburg Wasser hat sich bereit erklärt, den Container bei sich aufzustellen – was fehlt ist IHRE ZUSTIMMUNG und es wäre Klasse, wenn auch die LIG da mitzieht und die Unterbringung des Obdachlosen auf diesem Wege ermöglicht. „Bitte versuchen Sie das“ – schrieb ich und teilte mit, dass es vorerst ja nur bis Ende April sei – so lange wie Hamburg Wasser den Parkplatz dort auch gepachtet hat.

Ich bat also darum das Projekt doch noch irgendwie zu unterstützen und schickte auch ein paar Links mit – zum besseren Kennenlernen – und hoffte so auf eine Chance und dass die LIG ihre erstinstanzliche Absage dann vielleicht doch noch korrigiert.

Dennoch passierte erstmal Nichts und klar – dauert es Tage bis Wochen – bis so eine Anfrage mal beschieden wird – weil dafür ist die LIG einfach zu groß – als dass sie ein solches Schreiben mit sofortiger Priorität behandeln könne. Ich musste also anstehen – wie jeder Andere auch und dennoch drängte die Zeit. Es war kalt und es ist Winter und es geht um Klaus – einen Obdachlosen – lässt sich die Anfrage irgendwie beschleunigen?

Hamburg Wasser sehr engagiert

Es war die kleine zierliche Dame aus dem Justitiariat von Hamburg Wasser, die sich nun auch und unabhängig von meiner Intervention für die Sache einsetzte und ihre Chefs nach einer Alternative fragte und die gab es dann auch.

Nur 100 Meter weiter – St. Pauli Hafenstrasse 45 – besitzt die HSE auch ein eigenes Grundstück. Hier also müsse man Niemanden außer der HSE fragen und die waren ja sehr bemüht in der Hilfe für Klaus und so kam es, dass wir uns ein zweites Mal trafen, diesmal auf HSE eigenem Gelände – nur 100 Meter von Strand Pauli entfernt – und eine hochrangige Delegation aus HSE-Vertretern rückte an – für ein Treffen mit mir – dem kleinen Mann, der Klaus im Wohncontainer unterbringen will.

Alternativer Stellplatz

Es war der 15. Februar – als wir die Leute von Hamburg Wasser erneut trafen – diesmal auf dem Flurstück neben der eigenen Liegenschaft und zunächst war ich geplättet, wie viele Leute daran mit entscheiden mussten. Plötzlich standen gefühlt 8 Leute um mich herum – alle mit so Namensschildern und spätestens da wurde mir klar – dass ich es mit einem riesigen Unternehmen zu tun hatte – wo nicht einfach mal einer alleine so eine wichtige Entscheidung treffen kann und so starteten wir unsere Begehung an der St. Pauli Hafenstrasse 45.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_Wasser

Auch hier war eine Menge Platz für Klaus seinen Container – nur das Tor müsse Klaus dann täglich geschlossen halten und auch sonst für Ordnung und Sauberkeit sorgen. „Ich bürge dafür“ teilte ich mit und wie es mit Strom aussähe. Auch das sei – „kein Problem“ – hier sogar mit 32 Ampere unterwegs und ich war überglücklich, als der hochgewachsene Mann mir seine Hand reichte und einschlug. Fortan hatten wir auch diesen Stellplatz sicher und hätte die LIG für Strand Pauli nicht zugesagt, hätten wir alternativ unseren Wohncontainer auch 100 Meter weiter aufstellen können.

Welch eine glückliche Fügung und wie sich alles dann zum Guten wandte. Plötzlich ging alles ganz schnell und die Leute zogen mit und wollten Klaus helfen. Ich war sowas von überglücklich – ich kann das kaum beschreiben.

Baugenehmigung

Wer allerdings glaubt, dass es damit getan wäre, der irrt. Denn auch für private Grundstücke braucht man eine Baugenehmigung – in dem Fall für sogenannte „fliegende Bauten“ und die hatte ich postwendend nach Zusage des Eigentümers beantragt – in der Hoffnung auf eine ähnliche schnelle Lösung wie bei Strand Pauli – denn fürs Dortige hatte ich das „Okay“ vom Bauamt bereits erhalten.

Grund: Strand Pauli (der gepachtete Parkplatz dort) fällt unter die Freistellungsverordnung der Stadt. Ein winziger Paragraph in der HBauO (Hamburger Bauordnung) macht es möglich – wonach das Aufstellen von Wohncontainer auf Baustellen keiner Baugenehmigung bedarf. Die könne man also einfach so aufstellen (Anlage 2 Ziffer 14.1 HBauO) und damit ein RIESEN GLÜCK – denn ohne diesen Passus hätten wir auch für Strand Pauli noch Wochen und Monate auf eine Baugenehmigung gewartet und indes wäre der Winter selbstredend vorbei gewesen. Es war also reines Glück, dass wir mit dem Bezirksamt nicht auch noch kollidierten.

Am Ende hatten wir zwei Optionen. Den Standort bei der HSE selbst – wo das Bauamt noch quer schießen kann – und den Standort bei Strand Pauli – wo zwar das Bauamt schon im Boot war – aber der Eigentümer – die LIG bislang nicht mitzog.

2. Intervention

— Auszug Original Schreiben vom 14. Februar —-

„Sehr geehrter Herr T****,

im Anhang die Nachricht vom Bezirksamt Mitte bezüglich der Aufstellung des Wohncontainers in der Hafenstrasse 89.

Frau Uta W. vom Bauamt teilte mir zudem telefonisch mit – dass sie – Zitat: „keine Einwände hat“ und ein offizieller Antrag „nicht notwendig sei“ – da es sich um ein Baustellengelände handelt und der Wohncontainer damit unter die Freistellungsverordnung der HBauO Anlage 2 Punkt 14.2 fällt – das bedeutet: „Ein Antrag ist nicht notwendig“ und wir sollten den Container bitte „möglichst schnell aufstellen“ (O-Ton Uta W. vom Bezirksamt) – da es grad sehr kalt ist und auch das Bezirksamt mithelfen möchte, Klaus unterzubringen.

DESHALB: Ich bitte Sie – diese Mail heute noch an die LIG mit einem besonderen DRINGLICHKEITSVERMERK weiterzuleiten. Bitte sagen Sie den Kollegen, dass wir NOCH DIESE WOCHE eine Entscheidung von der LIG benötigen und ob sie das Verfahren der Zustimmung irgendwie beschleunigen könnten. Das wäre ganz hervorragend! Bitte versuchen Sie das und sagen Sie auch, dass ALLE MITZIEHEN. Hamburg Wasser + Strand Pauli + das Bauamt – ALLE SAGEN „Ja“ zu dem Projekt und ob die LIG es vor diesem Hintergrund schnell und unbürokratisch genehmigen könne? Es gehe um Klaus und es ist Winter und „Ich bitte Sie – die Zu- oder Absage noch diese Woche einzuholen“ – schrieb ich den Damen und Herren von der Verwalterfirma und siehe da – mein Schreiben zeigte Wirkung.

LIG sagte doch noch zu

Mit Schreiben vom 17. Februar teilte Hamburg Wasser dann mit – Zitat: „Sehr geehrter Herr Bryan – anbei übersende ich Ihnen das Schreiben von der Verwalterin Firma G***. Wie bereits telefonisch besprochen ist die Untervermietung einer Fläche an Sie für einen Wohncontainer möglich“ und WOW – dieser Satz war die Erlösung.

Zuvor rief mich exakt noch die selbe Person an – die unser Anliegen in erster Instanz abgelehnt hatte und irgendwer hat mal gesagt: „Briefe schreiben kann er“ – das freute mich sehr, dass ich trotz der erstinstanzlichen Ablehnung auch diese letzten Zweifler vom Guten des Vorhabens überzeugen konnte. Manchmal bedarf es eben nur ein paar Zeilen mehr – die am Ende alles verändern.

Was war und was bleibt

Wieder einmal hatte ich gelernt – wie wichtig es ist niemals aufzugeben – auch wenn alles schon verloren scheint. Das ist zuweilen sehr hart, weil oft sehr aussichtslos – aber das Beispiel zeigt auch, dass es sich lohnt für sein Glück zu kämpfen und genau das wurde getan und ich kann Jedem nur anraten, der in ähnlicher Mission unterwegs ist – lasst Euch nicht entmutigen, wenn die erste Absage kommt. Meist sitzt im selben Haus noch eine andere Person, die vielleicht mehr Verständnis für Euer Anliegen entwickelt – weshalb ein zweites und drittes Nachfragen durchaus Sinn macht – sofern es gute Gründe dafür gibt und die gab es. Es gab schlicht keine (haltbaren) Gründe es nicht zu unterstützen. Insofern war die Intervention richtig und sinnvoll und sollte auch Anderen Mut machen dran zu bleiben – sich nicht unterkriegen zu lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=3siXHhLg68o&index=2&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg

Das ist auch der Grund warum ich es aufschreibe und publiziere – damit all Diejenigen, die sich ausgegrenzt und ignoriert fühlen – neuen Mut schöpfen und keine Angst vor den Großen haben. Wer klein ist, zeigt sich groß und ein Brief kann tausend Wunder bewirken, auch wenn alles schon verloren scheint.

https://www.youtube.com/watch?v=sZ2ApntxEfI&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg

In diesem Sinne, hoffen wir auf eine bessere Zukunft mit mehr Firmen wie Hamburg Wasser – auf Menschen mit Herz – die Obdachlosen selbstlos und bedingungslos helfen. Die nicht FORDERN – sondern HELFEN – OHNE ZU FORDERN – die nicht fragen – was hast Du für ein Problem (und es kritisieren) – sondern fragen – WIE KANN ICH DIR HELFEN – TROTZ DEINES PROBLEMS?

Niemals aufgeben!

Nach der 1. Absage niemals aufgeben – sondern stets dran bleiben und klar und sachlich argumentieren. Dann wird auch der letzte Zweifler einsehen, dass ein Vorhaben Sinn macht und etwaige Entscheidungen dann vielleicht sogar korrigieren. So habe ich es selbst auch erlebt. Erst dieser Tage!

Stadt half nicht – weil Andere auch helfen könnten – Lehren daraus

Bis zur Aufstellung des Wohncontainers für Klaus war es ein harter, steiniger Weg voller Enttäuschungen und Rückschlägen. Ich war mehr als einmal kurz davor alles hinzuwerfen, weil ich an der Ignoranz der Menschen fast zerbrochen wäre und auch an ihren Ausreden. Das Schärfste was ich je zu hören bekam, war – dass die Stadt nicht helfen mag – weil sie fürchte, dass Andere auf dem selben Wege dann auch helfen könnten und schon dieser Satz spricht für sich. Denn was wäre denn so schlimm daran, wenn auch Andere auf dem selben Weg helfen wie wir? Ist die Stadt nicht groß genug für ALLE?

Hier ein paar Anregungen:

https://www.facebook.com/notes/max-bryan/der-lange-weg-zum-erfolg-das-who-is-who-der-absagen/1570708626280380

(Hamburger Mutmach-TV)

https://www.youtube.com/watch?v=UVrGkiy-esI&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg

Auch das Mauern einer Christusgemeinde aus Bramfeld, die sich wochenlang nicht mal zurück meldete und mir am Ende sagte, dass wir „zu klein seien“ – zu klein für die Großen – hat mir arg zu denken gegeben. Gerade dann aber ist es wichtig den Kurs zu halten und nicht aufzugeben. Es lohnt sich immer für sein Glück zu kämpfen und den Mut zu bewahren die herrschenden Dinge zu verändern.

Ausblick

Wie gehts nun weiter mit Klaus? Bis Ende April hat Klaus erstmal ein Dach über dem Kopf. Und für danach werden wir auch noch eine Lösung finden. Klaus soll etwas EIGENES bekommen, etwas, dass ihm für immer gehört und er nie wieder verliert. Was das sein wird – erfahrt Ihr im nächsten Blog.

Für den Moment freuen wir uns über das Erreichte und die Symbolkraft darin.

Würde Jeder, der kann, auch nur einen einzigen Wohncontainer bei sich aufstellen, gäbe es viel weniger Obdachlose auf den Straßen dieser Stadt. Ein Ziel, für dass es sich weiterhin zu kämpfen lohnt und vielleicht machen im nächsten Winter dann auch mehr Kirchen noch mit. Jetzt, wo sie sehen, dass es möglich und machbar ist. Dass ein Einzelner das tut, was die Stadt den Obdachlosen verwehrt – wie die ganztägige Unterbringung in einem Wohncontainer an der Münzstrasse zum Beispiel.

Hoffen wir, dass sich auch da etwas ändert.

–> www.maxbryandiary.com

Ein Herz für Klaus – Stellplatz gefunden!

Liebe Freunde, endlich ist es soweit! Nach wochen- und monatelanger Suche haben wir nun endlich einen Stellplatz für Klaus seinen Wohncontainer gefunden.

https://www.facebook.com/notes/max-bryan/ein-herz-f%C3%BCr-klaus-stellplatz-gefunden/1570735902944319

E-Mail Nummer 674 brachte den entscheidenden Durchbruch. Eine Antwort von Strand Pauli – die mir den Namen eines Pächters empfahl, der im Bereich des Parkplatzes vor Strand Pauli eine Fläche gemietet hat und wo der Container – gemäß dieser Empfehlung – dann möglicherweise auch stehen dürfe. Ich bekam einen Tipp und einen Namen und schrieb den Pächter an und sie zogen mit. Um wem genau es sich handelt – hier weiterlesen –> https://www.myheimat.de/hamburg/politik/ein-herz-fuer-klaus-stellplatz-gefunden-d2800537.html

Der lange Weg zum Erfolg – Das „Who is Who“ der Absagen

Good News in Sachen Klaus! Unsere Suche nach einem Stellplatz für den Wohncontainer zur Unterbringung des Obdachlosen Klaus fand nach mehr als 3 Monaten ein glückliches Ende. Ein Hamburger Unternehmen hat sich bereit erklärt, den Container bei sich aufzustellen und bewies damit ein großes Herz für Klaus. Einzelheiten dazu im nächsten Blog. Vorerst noch das:

Rückschau und „Andere“

Wer meinen Blog kennt, der weiß, dass ich ein Fan schonungsloser Offenheit bin und ich deshalb immer auch ALLE SEITEN beleuchte – die der GUTEN und die der ANDEREN – und ich werde auch dieses mal die „Anderen“ nicht aussparen – denn auch sie sind mir begegnet – auf meinem langen Weg der Suche nach einem Stellplatz für Klaus seinen Container. Auch die Heuchler und Unterdrücker sind Teil der Geschichte und gehören offen benannt. Ich werde deren Handeln weder vertuschen noch verstecken. Ich würde meine eigenen Werte verraten – wenn ich es täte und das kann und werde ich nicht tun. Insofern bleibe ich mir treu und benenne auch dieses mal Ross und Reiter, so wie ich es früher schon tat.

Das „Who is Who“ der Absagen

Hier weiterlesen –> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/der-lange-weg-zum-erfolg-das-who-is-who-der-absagen/1570708626280380/

Freies Sender Kombinat – Sendemitschnitt

Ihr Lieben – zur Feier des Tages ein Transkript des FSK-Interviews (Freies Sender Kombinat) mit vielen neuen Bildern bis weit in 2017 hinein.

Hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=DW4JpxoPi_w&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg

Es sind die Bilder einer langen Reise von Anfang bis Heute und ich Danke Allen, die mithalfen einen Stellplatz für Klaus seinen Container zu finden.

Hier weiterlesen: https://www.facebook.com/notes/max-bryan/weil-ich-an-mein-gl%C3%BCck-glaube-stellplatzsuche-in-hamburg-transkript/1570702042947705/

»Weil ich an mein Glück glaube« – Mutmach-Film

Ein paar Wochen dauert meine Suche nun schon und nie hätte ich geglaubt, dass es so schwer ist, einen Stellplatz für Klaus seinen Wohncontainer zu finden. 6×2 Quadratmeter für einen Hamburger Obdachlosen – wir haben das Geld – wir haben den Container – aber wir haben keinen Stellplatz, das ist so enttäuschend – so viele Leute die helfen könnten – aber nicht dürfen oder nicht wollen – es ist ein zermürbender Prozeß – der mich durch die Straßen treibt – hier ein Video dazu:

–> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/stellplatzsuche-update-und-video/1521140407903869

Darin auch ein Nachbericht zum 24. und 31. Dezember mit einigen Bildern auch zu Klaus und ich hatte ja vor Wochen schon gesagt, dass ich für Klaus vorübergehend ein Zimmer buche – solange der Container nicht steht. Das ist auch geschehen und wurde nun sogar auch den 2. Monat schon verlängert. So hat Klaus zumindest eine Möglichkeit unterzukommen – obschon dies auf Dauer natürlich sehr teuer wird und das Geld – was eigentlich für den Mietkauf des Containers gedacht war – so dann auch weg geht.

St. Michaelis lehnt Wohncontainer für Obdachlose ab

Hier weiterlesen –> https://www.myheimat.de/hamburg/politik/weil-ich-an-mein-glueck-glaube-mutmach-film-d2794794.html

+++ Stellplatz für Wohncontainer in Hamburg gesucht +++

„Mut steht am Anfang des Handelns“ (Demokrit)

Liebe Leser, unsere Spendenaktion für den Hamburger Obdachlosen Klaus (61) war ein großer Erfolg und wir haben nun genügend Geld, um einen Wohncontainer für ihn aufzustellen.

Update hier: https://www.facebook.com/notes/max-bryan/ein-herz-f%C3%BCr-klaus-es-ist-geschafft/1432369353447642

Und Riesen Dank nochmal an alle Spender und Unterstützer!!!

Was jetzt noch fehlt, ist ein Stellplatz, wo Klaus sein Container für 6 Monaten auch stehen darf. Wer einen solchen Ort kennt, möge sich bitte bei mir melden.

+++ Stellplatz gesucht +++

Hier weiterlesen –> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/-stellplatz-f%C3%BCr-wohncontainer-in-hamburg-gesucht-/1440497175968193/

»Ein Herz für Klaus« Das Spendenziel ist erreicht

Liebe Leser, Freunde und Unterstützer, es ist geschafft! Das primäre Spendenziel zur Unterstützung des Hamburger Obdachlosen Klaus (61) ist erreicht und wurde sogar noch übertroffen. In den letzten 4 Wochen – seit dem letzten Update (18.10.) kamen zu den bis dahin bereits gespendeten 3372,17 EUR noch einmal 2263,10 EUR hinzu. Die Summe aller Spendengelder, die seit Anbeginn der Aktion zu Stande kam, liegt damit bei insgesamt 5635,27 EUR (Stand: 20.11.2016 – 13 Uhr).

–> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/ein-herz-f%C3%BCr-klaus-es-ist-geschafft/1432369353447642

+++ Spendenstand: 5635 EUR +++ Fast 200 Menschen nahmen teil +++

Und Riesen Dank an alle Spender und Unterstützer der letzten Wochen und Monate. Im Zeitraum Juni bis November spendeten 120 Menschen via Paypal insgesamt 3750,27 Euro. 19 Spender via Bank und direkt 790 Euro sowie 45 Spender via Leetchi nochmal 1095 Euro (Stand 21.11.2016). 184 einzelne Spenden brachten ein Gesamt-Ergebnis von insgesamt 5635,27 EUR – eine wunderbare Entwicklung in einem Projekt, dass einem Hamburger Obdachlosen nun das Überwintern in einem eigens für ihn aufgestellten Wohncontainer ermöglicht.

+++ RIESEN DANK AN ALLE +++

Freddy S., Jutta L., Kerstin C., Kerstin T., Stephanie K., Elke K., Carina S., Juliane J., Michael S., Simone W., Cornelia f., Bettina P., Marlon P., Tim K., Piret H., Oliver B., Franziska H., Sabrina H., Janine F., Amanda C., Kristina R., Richard H., Jorna B., Gerda H., Sandra P., Viktor S., Simone F., Thomas T., Sigrid B., Markus P., Bosse C., Heinrich V., Erica M., Svenja D., Gabriele A., Andreas S., Michael B., Jeannine K., Kristina M., Elcin A., Bernd Z., Maximilian W., Miriam C., Angela B., cornelia f., Gerda H., Victoria S., Ingrid H., Gerda H., Miriam C., Bettina P., Angela B., Aline H., Angelika T., Ulf M., Jan B., Silke M., Elke S., Irmgard K., Melitta T., Beatrice A., Christian K., Cordula B., Janine F., Gunda U., Magdalena B., Heino W., Astrid B., Burkhard T., Birgit S., Daniel H., Claus M., Thomas H., Aris I., Kathrin J., Jannik L., Maximilian S., Paula S., Mark C., Andreas W., Julian H., Erica M., David A., Marion L., Manuela H., Monika Dia-S., Lutz G., Nicole H., Stefan J., Gaby S., Jennifer S., Dagmar B., Jana M., Harald C., Katja A., Jenny B., Sabine J., Belinda A., Annika J., Leander van H., Hartmuth L., Mirjam K., Edmund O., Hannah K., Wiebke E., Anke S., Annelie R. (via Paypal) sowie Luise Schoolmann, Josie B., Kerstin A,, Nicole W., Claudia K., Meikel M., Sarah M., Ernst B., Lisa P., Daniela R., Felicitas J., Dennis K., Dagmar W., Bianca B., Margarita I., Koralie F., Lisa K., Bianca Sch., Marion K., Sophia L., Anna P., Marlon D., Michael L., Ra M., Filiz A., Angelika D., Johanne L., Diane P., Jacqueline W., Gerald G., Pamela G., Jana H., Tina S., Kurt K., Marion S., Patrizia H., Petra K., Marita W., Maria F., Roberto M., Nadine S., Roswitha E., Caroline G., Florian P., Richard H. (via Leetchi) und alle Spender und Unterstützer von zuvor: Daniela, Achim, Inka, Erika, Can Guev, Ellen Anna Lena, Andrea, Britta, Madlen, Olaf, Aynur, Birgit, Anita, Gudrun, Cornelia, Klaus Udo (via Bank und direkt) – ich DANKE EUCH von Herzen – Danke, dass Ihr dabei seid und den Hamburger Obdachlosen helfen wollt.

https://www.leetchi.com/c/hilfe-fuer-klaus

Das gesammelte Geld reicht nun aus, um Klaus das Überwintern in einem eigens für ihn aufgestellten Wohncontainer in Hamburg zu ermöglichen und sogar noch einen zweiten und dritten Container für weitere Hamburger Obdachlose mit aufzustellen.

Herzkranker Dieter braucht auch ein Zuhause

Hier weiterlesen –> http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/lokales/ein-herz-fuer-klaus-das-spendenziel-ist-erreicht-d36368.html

 

Hilfe für Hamburger Obdachlose (Update)

„Ein Herz für Klaus“ nähert sich der Ziellinie

Dank der Unterstützung weiterer Spender rückt die Anmietung eines Wohncontainers für den Hamburger Obdachlosen Klaus in greifbare Nähe. Mehr als 1000 Euro wurden allein über Paypal in den letzten Tagen gespendet und auch via Leetchi wurden 440 Euro gesammelt (Stand: 18.10. – 18 Uhr). Aktuelles Spendenziel sind 3808 EUR, denn so viel kostet die Anmietung eines Containers für Klaus für 6 Monate von November bis April 2017 und sogar ein Kauf wäre möglich. Der Kaufpreis des Containers liegt bei 6200 EUR und sollten auch die noch zusammenkommen, müsste Klaus nie wieder zurück auf die Straße – was für ein schöner Traum!

Spendenstand 18.10. –> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/hilfe-f%C3%BCr-hamburger-obdachlose-spendenstand-1810/1390304134320831

Großen DANK an Freddy, Luise, Claus, Daniel, Birgit, Burkhard, Astrid, Heino, Magdalena, Gunda, Janine, Cordula, Christian, Beatrice, Melitta T., Irmgard K., Elke S., Silke, Jan, Ulf, Ursula, Geli, Aline, Svenja, Angela, Bettina, Miriam, Gerda, Ingrid (via Paypal) sowie Josie, Kerstin, Nicole, Claudia, Meikel, Sarah, Ernst, Lisa, Daniela, Felicitas, Dennis, Dagmar, Bianca, Margarita, Koralie, Lisa, Bianca, Marion, Sophia, Anna und alle Spender und Unterstützer von zuvor. Mehr als 100 Menschen haben sich an der Aktion bislang beteiligt.

Hier weiterlesen –> https://www.myheimat.de/hamburg/politik/hilfe-fuer-hamburger-obdachlose-update-d2782948.html

Ein Herz für Klaus – Ergebnis und Spendenstand

Im Juni gestartet - sind bis heute fast 2000 EUR zusammengekommen. Das Meiste via Paypal.

Was für ein Sommer! Temperaturen von bis zu 30 Grad bis weit in den September hinein, das gab es schon lange nicht mehr und klar wird es so schön nicht bleiben. Der nächste Winter kommt bestimmt und es ist Zeit zum vorbauen, zum einrichten, hinstellen und vorsorgen. Den ganzen Sommer über wurden Spenden gesammelt – fast 2000 EUR sind zusammengekommen und immer noch kann gespendet werden. Ziel: Ein eigener Wohncontainer für Klaus! Gleich noch mehr dazu …

Erst einmal RIESEN DANK an alle bisherigen Spender bei „Ein Herz für Klaus“, die seit Wochen und Monaten so engagiert mit dabei sind. Mehr als 60 Menschen haben gespendet, um Klaus (61) ein besseres Leben zu ermöglichen.

Aktion vom Juni hier –> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/-hilfe-f%C3%BCr-klaus-/1248970531787526

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Im Juni gestartet – sind bis heute fast 2000 EUR zusammengekommen. Das Meiste via Paypal.

2000 EUR bei „Ein Herz für Klaus“

Großen Dank an Gerda, Angela, Miriam, Maximilian, Bernd, Elcin, Thomas 2x, Kristina, Jeannine, Michael 2x, Andreas, Gabriele, Svenja, Erica, Heinrich, Bosse, Markus, Freddy, Sigrid, Simone, Viktor, Sandra, Jona, Richard, Kristina, Amanda, Janine, Sabrina, Tim, Marlon, Bettina, Cornelia, Simone, Victoria, Franziska, Oliver, Piret H., Carina, Elke, Stephanie, Kerstin T., Kerstin C. unbd Jutta L. (via Paypal) sowie Daniela, Achim, Inka, Erika, Can G., Ellen V., Anna Lena, Andreas, Britta, Madlen, Olaf, Luise, Josie, Aynur und Birgit (direkt)ich danke Euch Allen von HerzenDanke für Euer großes Herz! Mit dem Geld können wir Klaus nun sogar unterbringen, zwei bis drei Monate mindestens – in einem der günstigen Hostels der Stadt – und solange das Geld reicht. Auch ein Container ist im Gespräch. Unser „Herz für Klaus“ schlägt weiter!

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Danke an alle Spender!

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Container-Konzept

Schon bald ist es wieder soweit. Das Hamburger Winternotprogramm öffnet seine Tore und bringt Menschen von der Straße – zumindest für die Nacht. Konzipiert als Erfrierungsschutz mit riesigen Container-Burgen – wie die an der Hamburger Münzstraße. Wir alle wissen, dass dies bei Weitem nicht ausreicht. Erst letztes Jahr war die tagsüber Schließung der Container im Hamburger Winternotprogramm ein großes Thema in den Medien – denn die Obdachlosen mussten raus – jeden Morgen – und konnten erst Abends wieder rein. Gerade älteren Obdachlosen fällt das ständige hin und her schwer. Auch Klaus (61) war und ist betroffen.

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Obdachloser Klaus: Hab ihn nicht vergessen …

Von dem bislang gesammelten Geld, können wir Klaus nicht nur finanziell unterstützen, sondern – und abhängig von weiteren Spenden – auch das Überwintern ermöglichen. Ein kleiner Wohncontainer – zum Beispiel – kostet nicht die Welt. Für etwas über 100 EUR im Monat lässt sich ein kleines Heim für Klaus schon anmieten – ein Wohncontainer – wie ihn das Winternotprogramm für gewöhnlich auch im Auftrag der Stadt bestellt – nur mit dem Unterschied, dass bei uns niemand raus muss. Niemand soll tagsüber gehen müssen – nur weil die Stadt das so will. Unsere Hilfe geschieht bedingungslos – wir sind freie Bürger in einem freien Land und wollen nicht zusehen, wie das Dilemma sich jedes Jahr aufs Neue fortsetzt. Wir alle können etwas dagegen tun und ich sage auch WIE!

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Bedingungsloses Winternotprogramm

Sie haben einen Garten? Ein eigenes Grundstück mit Strom- und Kanalanschluss? Wenn die Antwort auf diese Frage „Ja“ lautet, hat theoretisch Jeder mit entsprechend finanziellen Mitteln die Möglichkeit einen Hamburger Obdachlosen bei sich aufzunehmen. Wenn nicht im Haus – dann im Garten – in einem eigens dafür angemieteten Wohncontainer nebst Sanitärzelle und kostenloser Inneneinrichtung – denn Beides ist preiswerter als man denkt. Ein Einzelcontainer – der Marke „Standardzelle“ ist für schon 130 EUR zu haben und ein Sanitär-Container, mit Dusche, Waschbecken und Toilette für sogar schon unter 200 EUR zu bekommen. Rechnet man Strom und Nebenkosten mit hinzu, ist man mit gut 400 EUR dabei. Für dieses Geld lässt sich quasi ein Menschenleben retten! Für einen Monat – einen Winter – oder ein ganzes Leben – so lange man kann.

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„Rette ein Leben und du rettest die Welt“

So was Schönes steht im Talmud und es ist wahr. Wenn jeder Hamburger – der es sich leisten kann – nur einen einzigen Container in seinem Garten aufstellen würde und „Jeder“ dann „Tausende“ sind, würde es in Hamburg keine Obdachlosen mehr geben, weil jeder ein Fleckchen Erde für sich hätte, ein Ort, an dem er bleiben kann und sei es nur für einen Winter – im Idealfall auch länger.

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Obdachlose am Tag der Containervergabe in der Hamburger Bundesstrasse 101. (Foto: Archiv / Max Bryan)

Aktion geht weiter

Je mehr gespendet wird, desto größer wird die Chance Klaus auch über den Winter zu bringen und wir fangen klein an – auf dass Andere sich der Aktion anschließen und dem Beispiel folgen. Gemeinsam können wir viel erreichen und den Grundstein für ein bedingungsloses – ganztägiges Winternotprogramm legen. Jeder ist eingeladen sich daran zu beteiligen. Jeder für sich und in seinem Eck – das ist ein schöner Traum und wir machen ihn wahr!

Link zur Fortsetzung der Aktion: „Ein Herz für Klaus“ (Containerprojekt) –> https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=6G9V7AU27YGUA

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Link zum neuen Spendenformular

Wer Klaus und anderen Hamburger Obdachlosen helfen will, kann dies weiterhin tun. Per sofort sammeln wir Spenden auch für ein bedingungsloses Winternotprogramm, für Wohncontainer, die speziell denen zugänglich werden, die sonst keine Chance haben darin unterzukommen. Auch Stellplätze werden gesucht (bitte weitersagen!).

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Stellplatz gesucht

Wer Obdachlosen wie Klaus helfen möchte, kann dies auch mit der Bereitstellung eines Stellplatzes für Wohncontainer tun. Denn so verlockend dieses Angebot auch klingen mag, es steht und fällt mit einem geeigneten Stellplatz für die jeweiligen Container. Idealerweise mit Strom- und Kanalanschluss. Manchmal wird auch einfach nur ein Loch gegraben – um den Anschluß für das Abwasser zu erreichen, das alles ist möglich und wurde auch schon getan (selbst erlebt).

Wer weitere Orte kennt, wo Container noch stehen dürfen – möge sich bitte bei mir melden. Ich werde mich gerne darum kümmern und schauen was geht. Abhängig von der weiteren Entwicklung dieses Projekts ist auch eine Vereinsgründung im Gespräch. Wer mitgestalten möchte – gerne!

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Notwendigkeit

Zwar gibt es schon bestehende Container-Programme auch anderer Vereine, aber die sind teilweise so angelegt, dass 80% der Hamburger Obdachlosen nie eine Chance haben darin unterzukommen. Zugangsvoraussetzungen für vermeintlich „neuartige Container-Konzepte“ mit Sonderausstattung a´la „schöner Wohnen“ sind nämlich nach wie vor auf die Kooperation mit dem Sozialamt angewiesen und da hört die Hilfe dann meist auch auf. Wer keinen Leistungsanspruch hat, kommt gar nicht erst rein in die beliebten Container. Das ist ein Übel unserer Zeit, dass den Ärmsten der Armen nicht geholfen wird, nur weil sie keinen Anspruch auf Leistung haben und auch nicht jeder nutzt diese Leistung. Viele verschließen sich dem System, wollen mit Staat und Reglement nichts zu tun haben – schon vor Monaten hatte ich darüber berichtet.

https://www.facebook.com/notes/max-bryan/-sieben-leben-im-namen-der-liebe/1234378123246767

Menschen sterben

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Immer wieder kommt es zu Todesfällen auf Deutschlands Straßen – nicht ungewöhnlich für Menschen, die auch im Winter draußen schlafen und chancenlos sind, nur weil sie den falschen Pass haben. Wer obdachlos ist und aus EU-Gebieten nach Deutschland zureist, hat es oft sehr schwer eine Bleibe für Dauer zu finden. Denen bleibt meist nur das Angebot der Stadt und das schließt jeden Morgen aufs Neue seine Türen – die Leute müssen raus – egal wie anstrengend das auch ist. „Die Leute sollen in Bewegung bleiben und ihren Belangen nachgehen“, heißt es zur Begründung.

Quelle hier: –> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/-sieben-leben-im-namen-der-liebe/1234378123246767

Ausnahmen bieten meist nur die Einzel-Container der Kirchengemeinden und die sind binnen weniger Stunden „vergriffen.“

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Zum Vergleich

Wer in einem der begehrten Einzel-oder Zweier-Container der „TAS“ (vermittelt durch das Diakonisches Werk in der Hamburger Bundesstrasse) unterkommen will, muss früh aufstehen. Jeden 1. November eines Jahres werden die Container dort vergeben. Meist so um die 80 – manchmal auch mehr – je nach Kooperation und Kapazität der Hamburger Kirchengemeinden – doch die sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und der Zugang geschieht auch nicht bedingungslos.

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Was Hamburg braucht, sind mehr Programme mit bedingungslosem Zugang zu Wohncontainern auch für JEDERMANN – egal welcher Herkunft oder Vergangenheit. Nicht Wenige haben Probleme mit Alkohol und das harte Reglement so mancher Programme schreckt viele Betroffene auch ab, das Angebot anzunehmen. Nicht Wenige bleiben lieber auf „Platte“, als sich den Bedingungen des Zugangs zu unterwerfen. Sie schlafen dann lieber draußen und erfrieren. Gerade alkoholisierte Menschen erkennen nicht rechtzeitig die Grenzen der eigenen Belastbarkeit und erfrieren dann unbemerkt im Schlaf. Gerade für diese Menschen muss mehr getan werden. Niemand darf abgewiesen oder ausgegrenzt werden, nur weil er nicht der Norm entspricht. Echte bedingungslose Hilfe ist immer noch zu selten und es ist an uns, sie zu schaffen.

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Beispiel Krankenmobil

In diesem Zusammenhang denke ich immer wieder an einen Bericht neulich im Fernsehen – von einem der Krankenmobile, also Ärzte die Obdachlosen helfen OHNE zu reglementieren. Da war eine Frau – Mitte 50 – sie sah ziemlich deutsch aus – und nannte sich „Lieschen Müller aus Afghanistan“ und der Name war nicht das Einzige, was an ihr nicht stimmte. Doch was tat der Arzt? Griff er sie an, weil sie offenbar nicht die Wahrheit über sich sagen wollte oder spendete er seine Hilfe ohne zu fragen? Letzteres war der Fall und schon das zeigt das große Herz dieser Dienste.

Frage nicht, was der Betreffende für ein Problem hat, frage, wie Du ihm helfen kannst und stelle keine Bedingungen für deine Hilfe – denn das ist wahre Nächstenliebe – das ist wahre Diakonie!

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Bedingungslose Hilfe

Für den Moment bleibt mir nur der Wunsch es besser zu machen. Wer Hamburger Obdachlosen helfen möchte, kann sich hieran beteiligen –> https://www.leetchi.com/c/hilfe-fuer-klaus Jeder Euro hilft!

Jetzt spenden!

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– St. Pauli – Reeperbahn 100 –

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„Wann, wenn nicht jetzt?“ und „Wer, wenn nicht wir?“ – hat mal ein berühmter Mann gesagt. Deshalb starten wir heute – mit nur diesem Traum und der Mut steht am Anfang eines jeden Handelns, das war nie anders!

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+++ Die Kosten im Überblick +++

Option 1: Hostel = 2550 EUR für die Unterbringung eines Obdachlosen von November bis April 2017 (5 Monate a 527 EUR/Monat bei 17 EUR/Nacht im günstigsten Hostel der Stadt).

Option 2: Container = 130 EUR/Monat für 1 Wohncontainer 6×2 Meter inkl. Mobilar (Tisch, Stuhl, Spint, Bett, Heizung usw. ist alles inklusive)

+ 190 EUR für 1 Sanitärzelle mit WC, Dusche und Waschbecken

+ 120 EUR für Strom, Wasser und sonstigen Verbrauch – kostenfreier Stellplatz + Versorgung via Tafel vorausgesetzt

________________

= 440 EUR Kosten pro Person und Monat

Dieser Preis gilt bei einer Mindestmietdauer von 6 Monaten (Bedingung des Lieferanten) und somit dann 440 EUR x 6 = 2640 EUR pro Person (November bis April eines Jahres) zzgl. der Einmalkosten für An- und Abtransport der beiden Container in Höhe von 390 EUR sowie Nebenkosten für Endreinigung und Durchsicht in Höhe von 170 EUR, macht zusammen = 3200 EUR insgesamt für einen Wohncontainern mit Sanitärzelle für 6 Monate von November 2016 bis April 2017.

Somit kostet die Unterbringung eines einzelnen Hamburger Obdachlosen in diesem privaten – durch Spenden finanzierten Winternotprgramm – mindestens 2550 EUR (Hostel) und maximal 3200 EUR zzgl. MwSt. 608 EUR = 3808 EUR (für 6 Monate insgesamt).

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Vorteil Container: Die zu leistenden Zahlungen wären als Mietkauf abwickelbar. Sollten die Spenden zusammen kommen, hätte auch Klaus die freie Wahl, ob er einen Container mieten, kaufen oder im Hostel unterkommen mag. Dank weiterer Spenden wäre Klaus dann irgendwann ganzjährig untergebracht und müsste nie wieder zurück auf die Straße. Durch Mietkauf wird der Container quasi sein Eigentum.

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Sammeln wir JETZT und GEMEINSAM für ein privates, bedingungsloses Winternotprogramm für Klaus und weitere Hamburger Obdachlose. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Menschen wie Klaus nicht länger im Freien schlafen müssen. Jeder, der im Stande ist zu helfen, kann dies tun und sich hieran beteiligen oder selbst auch eine Aktion starten, um einen Obdachlosen im eigenen Eck über den Winter zu helfen.

Hier gehts zur neuen Spendenseite –> https://www.leetchi.com/c/hilfe-fuer-klaus

Ziel: Ein eigener Wohncontainer für Klaus!

Danke an Alle, die sich daran beteiligen!

Danke Freunde!

Herzlichst,

Max Bryan

– 3.10.2016 –

www.maxbryan.de

Spenden via Paypal hier: –>

https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=6G9V7AU27YGUA

Bedingungsloses Winternotprogramm

Bald ist es wieder soweit! Das Hamburger Winternotprogramm öffnet seine Tore und bringt Menschen von der Straße – zumindest für die Nacht. Konzipiert als Erfrierungsschutz mit riesigen Container-Burgen – wie die an der Hamburger Münzstraße. Wir alle wissen, dass dies bei Weitem nicht ausreicht. Erst letztes Jahr war die tagsüber Schließung der Container im Hamburger Winternotprogramm ein großes Thema in den Medien – denn die Obdachlosen mussten raus – jeden Morgen – und konnten erst Abends wieder rein. Gerade älteren Obdachlosen fällt das ständige hin und her schwer. Auch Klaus (61) war und ist betroffen.
Hier weiterlesen
–>
https://www.facebook.com/notes/max-bryan/ein-herz-f%C3%BCr-klaus-ergebnis-und-spendenstand/1374811785870066
(Bedingungsloses Winternotprogramm / Ergebnis und Fortsetzung der Aktion „Ein Herz für Klaus“)

Vertreibung von Obdachlosen am Nobistor – Hilfe für Klaus

Obdachloser Klaus Walter (61) kennt sich aus mit Vertreibung (Foto: Max Bryan)

Obdachloser Klaus Walter (61) kennt sich aus mit Vertreibung (Foto: Max Bryan)

Gestern wurden am Nobistor in Hamburg die Unterkünfte der dort lebenden Obdachlosen geräumt. Mit einem Großaufgebot der Polizei gab das Ordnungsamt zu verstehen, dass dort kein Platz fürs Zelten sei und vertrieb die dort lebenden Mittellosen von ihren Schlafplätzen.

Bericht hier –> https://www.hinzundkunzt.de/polizeieinsatz-gegen-o…

Auch Klaus wurde oft schon vertrieben. Klaus (61) ist obdachlos und ernährt sich fast ausschließlich von dem, was Andere wegwerfen. Das hat ihn oft schon sehr krank gemacht. Mit etwas Unterstützung könnte er auch mal was Gesünderes essen und für ein paar Tage ins Hostel, um mal richtig durchzuschlafen.

Hier weiterlesen: –> http://www.myheimat.de/hamburg/politik/vertreibung-von-obdachlosen-am-nobistor-hilfe-fuer-klaus-d2761986.html

Die Obdachlosen "aus dem Gesichtskreis der Zielgruppe herausnehmen”, das will der Hamburger Hauptbahnhof, denn es sei "nicht schick", wenn ein Obdachloser sein Essen aus dem Müll bezieht. (Foto: Max Bryan)

Die Obdachlosen „aus dem Gesichtskreis der Zielgruppe herausnehmen”, das will der Hamburger Hauptbahnhof, denn es sei „nicht schick“, wenn ein Obdachloser sein Essen aus dem Müll bezieht. (Foto: Max Bryan)

 

Klaus beim Reste trinken. Was andere stehen lassen, findet bei ihm noch Verwendung (Foto: Max Bryan)

Klaus beim Reste trinken. (Foto: Max Bryan)

Jetzt mitmachen und helfen: –> https://www.facebook.com/notes/max-bryan/-hilfe-f%C3%BCr-klaus-/1248970531787526

\\\ LIEBE beginnt mit einem Zuhause ///

"Love will never perish" - Mai 2016 -

„Love will never perish“ – Mai 2016 –

Vor fünf Jahren radelte ich quer durch Deutschland, um eine Wohnung zu finden. Auch in Minden machte ich Station. Anlässlich meines 5-jährigen Blog-Jubiläums reise ich zusammen mit meinen Freunden zurück in die Vergangenheit, um auch meinen neuen Lesern das Thema Obdachlosigkeit näher zu bringen. Gezeigt werden bislang unveröffentlichte Bilder meiner Reise von damals mit neuen Texten und neuen Materialien.

Hier weiterlesen: –> http://www.myheimat.de/hamburg/politik/-liebe-beginnt-mit-einem-zuhause-d2757383.html

50.000 Stimmen für die Ärmsten der Stadt – Ergebnis der Petition

Wohncontainer auf dem Kirchengelände der Gemeinde St. Peter im Hamburger Stadtteil Großborstel (Foto: Max Bryan)

Wohncontainer auf dem Kirchengelände der Gemeinde St. Peter im Hamburger Stadtteil Großborstel (Foto: Max Bryan)

Jedes Jahr im Frühling bauen auch die Hamburger Kirchengemeinden ihre im November aufgestellten Container wieder ab. Sie boten den Obdachlosen der Stadt einen Erfrierungsschutz – ein limitiertes Angebot um den Winter zu überstehen. Ist der Winter vorbei, endet auch die Unterbringung in eben diesen Wohncontainern, die für viele auch ein Sprungbrett sind.

Hier weiterlesen: –> http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/lokales/50000-stimmen-fuer-die-aermsten-der-stadt-ergebnis-der-petition-d31720.html

\\\ Chancen und Chancengeber /// 400 neue Bilder

"Road to help" (Foto: Max Bryan)

„Road to help“ (Foto: Max Bryan)

Hallo Freunde, mein Beitrag vom Januar diesen Jahres („Chronik 2010 – 2015“) wurde noch einmal umfassend ergänzt. Viele neue – und zum Teil auch bislang unveröffentlichte Bilder sind hinzugekommen und zeigen einmal mehr, wie wichtig es ist, Obdachlosen eine Chance zu geben.

Hier weiterlesen –> http://www.facebook.com/notes/max-bryan/-liebe-siegt-chancen-chancengeber/1194583417226238

\\\ LIEBE SIEGT /// 5 Jahre Blog Max Bryan

- Für die Hoffnung auch der Anderen -

– Für die Hoffnung auch der Anderen –

Als ich im Herbst 2010 mit dem Bloggen begann, kannte ich Facebook nur vom Hören-Sagen und das Schreiben in sozialen Netzwerken war mir eher fremd. Ich hatte auch überhaupt keine Ahnung, was es bewirken würde. Ich wollte einfach nur mal meine Sicht der Dinge schildern – zum Thema Obdachlosigkeit und dem Leben auf der Straße – auf das die Menschen mehr noch aufeinander zugehen. Ziel war es, Hemmschwellen und Vorurteile gegenüber Obdachlosen abzubauen und das war nicht immer leicht. Anfangs gab es kaum Interesse für das Thema.

Hier weiterlesen: –> http://www.myheimat.de/hamburg/politik/-liebe-siegt-5-jahre-blog-max-bryan-d2743138.html

Love – Peace – Freedom | Gedenkmarsch 27.2.

Foto: Max Bryan Diary

Foto: Max Bryan Diary

„Der Lärm um uns herum, betäubt unsere Ohren. Doch die menschliche Stimme unterscheidet sich von anderen Geräuschen. Sie vermag Lärm zu übertönen, das alles unter sich begräbt. Selbst, wenn sie nicht schreit, selbst wenn sie nur ein Flüstern ist – selbst eine flüsternde Stimme kann ganze Armeen übertönen – wenn sie die Wahrheit spricht.“ (Hamburg, St. Petri Kirche).

Hier weiterlesen: –> http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/menschen/love-peace-freedom-gedenkmarsch-272-d30184.html

Welcome 2016 – Was uns verbindet …

Happy New Year - 2016 (Foto: Max Bryan)

Happy New Year – 2016 (Foto: Max Bryan)

Liebe Freunde, liebe Leser, ich wünsche Allen hier ein friedvolles und gesundes neues Jahr und bedanke mich für die rege Teilnahme am Max Bryan-Bilderrätsel vom 30. und 31. Dezember.

Aktuelle News dazu hier –>
https://web.facebook.com/notes/max-bryan/welcome-2…

Weitere Antworten, Deutungen und Vorschläge zur Lösung des Rätsels bitte direkt in die Kommentare dort dann unterhalb des Beitrags.

– Ich danke allen Teilnehmern –

Finale Auflösung am Sonntag, den 3. Januar 2016.

Ich freu mich!